Auf Grund des positiven Echos auf das Fernwärmeprojekt entschloss man sich, dies weiter auszubauen und suchte daher nach technischen Lösungen. Letztendlich führte dies zur Errichtung des BioMasseHeizKraftWerk, das neben der Ökostromproduktion vor allem die Wärmeversorgung der Region für die nächsten Jahrzehnte sichert. Parallel dazu entstand eine Holzpelletier- und Brikettieranlage, in der auch die Restwärme aus den Rauchgasen zur Spänetrocknung genutzt wird, was den Wirkungsgrad der Gesamtanlage auf über 95 % erhöht.
- gesicherte Brennstoffversorgung mit unbehandelter Biomasse
- forcierte Nutzung von Waldhackgut über die Sägewerkslogistik
- wirtschaftliche und ökologische Wärme- und Stromerzeugung durch Biomasse
- Veredelung aller anfallenden Sägenebenprodukte
- Synergie zwischen Kommune und Betrieb
Es ist Binder Philosopie, großen Wert auf innovativ anspruchsvolle, architektonische Gestaltung der Gebäude zu legen, welche aber auch immer die Verbundenheit mit dem Werkstoff Holz zeigt. In diesem Fall wurde das Gebäude nach den Entwürfen von Architekt DI Helmut Reitter umgesetzt, der sich in einem geladenen Architektenwettbewerb gegen 14 Konkurrenten durchsetzen konnte. Dass die Familie Binder in diesem Projekt weit mehr als eine rein technische Anlage sehen, zeigte die Tatsache, dass in dem Konzept zusätzlich ein Seminarraum für 200 Personen, ein Cafè-Restaurant und ein Dachgarten, sowie eine Galerie vorgesehen wurden und die ganze Anlage zudem als Schaukraftwerk betrieben wird.