Geschichte

Binderholz ist mit sechs Standorten - Fügen, Jenbach, St. Georgen, Hallein, Unternberg und Kösching/Deutschland, einer der führenden Massivholzproduzenten Europas. 

Am Stammsitz Fügen wird ein Großsägewerk mit einer Einschnittskapazität von 1.1 Mio. fm Rundholz betrieben, ein Hobelwerk und eine Massivholzplattenproduktion.

Ein solches Werk benötigt für die Trocknung von Holz große Mengen an thermischer Energie, welche schon immer mit der im Werk anfallenden Biomasse gedeckt wurde. 

 

Da im Sägewerk mehr Biomasse anfiel als im Betrieb verbraucht werden konnte, entstand zusammen mit der Gemeinde Fügen die Idee, auch den Ort über ein Fernwärmenetz mit ökologischer Wärme zu versorgen.

 

2000      Errichtung von zwei Biomasse-Heißwasser-Kesseln
             Übernahme der Anlage inkl. Brennstoffversorgung durch binderholz
             Errichtung eines entsprechenden Fernwärmenetzes der Ortswärme Fügen

 

Durch folgende Auswirkungen konnte innerhalb kürzester Zeit quasi das gesamte Dorf an das neue Fernwämenetz angeschlossen werden:

Dieser Erfolg übertraf alle optimistischen Erwartungen. Die installierte Wärmeleistung der Biomassekessel reichte bald nicht mehr aus und ein weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes musste vorerst eingestellt werden.

 


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